
Am Montagabend, 10. November 2025, wurde im Media:Tor der Wellensiek-Video-Preis verliehen. Der von Töns Wellensiek ins Leben gerufene Preis würdigt seit vielen Jahren Filmproduktionen mit Bezug zu Speyer und fördert das kreative Schaffen in der Stadt. Durch den Abend führten Rainer Bach und Jan Ochsner. Die Jury, bestehend aus Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Monika Kabs, Tanja Binder, Leiterin des Fachbereichs Kultur, Tourismus, Bildung und Sport, sowie Ludwig Asal von der Medienanstalt Rheinland-Pfalz, hatte die Qual der Wahl. „Die eingereichten Beiträge haben uns beeindruckt. Sie zeigen, wie viel Leidenschaft und Können in Speyer und Umgebung zuhause sind”, so Bürgermeisterin Monika Kabs.
Den ersten Preis und damit 1.000 Euro erhielt das Team des Zimmertheaters Speyer e. V. – Timo Effler, Andreas Krüger und Maria Breuer – für ihre eindrucksvollen Filmsequenzen zu „State of the Union”. Der Beitrag überzeugte die Jury „technisch und schauspielerisch auf höchstem Niveau” und komme „ganz ohne Worte aus, aber mit umso stärkerer Wirkung”. „Ein stiller, intensiver Film, der nachhallt”, lobte Jurymitglied Ludwig Asal.
Über den zweiten Platz und 800 Euro freuten sich Heike Jochim und ihre ehemalige Klasse 3b (Schuljahr 2024/25, inzwischen 4b) gemeinsam mit Andreas Blättner. Ihr Beitrag „Was mer mit’m Dubbeglas alles ohstelle kann…” zeigt auf humorvolle Weise, was das Pfälzer Lieblingsglas alles kann.
„Vielfältig, kreativ, herrlich bodenständig und mit unverkennbarem Lokalbezug”, fasste Tanja Binder das Juryurteil zusammen.
Der dritte Platz ging an Elias Schmauder und Marc André de Zordo für „Speyer – Toskana der Pfalz”. Der Film porträtiert die Domstadt in eindrucksvollen Bildern und zeigt sie von ihrer schönsten Seite.
„Technisch sauber umgesetzt und mit viel Gefühl für die Stadt”, urteilte die Jury. Das Duo erhielt dafür 700 Euro.
Ein Sonderpreis in Höhe von 300 Euro wurde Kareem Heinrich für seine Reportage „Von Mauritius nach Deutschland” verliehen. Darin interviewt er seine Großmutter Mayendree Naidoo und erzählt ihre bewegende Lebensgeschichte.
„Eine spannende Reise durch Zeit und Kontinente, voller Nähe und Emotion. Kareem zeigt als junger Newcomer großes Talent, das wir fördern möchten”, so die Jury.
„Der Wellensiek-Video-Preis zeigt jedes Jahr, wie stark das kreative Potenzial in unserer Stadt ist”, betonte Moderator Rainer Bach zum Abschluss. „Diese Filme entstehen mit Leidenschaft – und das spürt man.”