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“Verlobung” geglückt – OK Ludwigshafen kommt zu rheinlOKal

Aufmerksamen Zuschauern ist es vielleicht schon aufgefallen: Seit dem 1. Oktober sind auf rheinlOKal Beiträge des Offenen Kanals Ludwigshafen zu sehen. Hintergrund ist die geglückte „Verlobung“. Der OK Ludwigshafen wird nämlich in rheinlOKal integriert, der bisher von den Offenen Kanälen aus Speyer und Worms zusammen bespielt wurde. Mit der nun gestarteten gemeinsamen Ausstrahlung ist ein erster Schritt zu einer erfolgreichen Kanalpartagierung gemacht, an der die Akteure der verschiedenen Träger-/Fördervereine und der Medienanstalt Rheinland-Pfalz bereits seit Monaten hinter den Kulissen arbeiten.

Neues Programmschema

Für die Zuschauer aus Speyer und Worms wird sich wenig ändern. Die Unterteilung des Programms in Blöcke nach Studios und Regionen bleibt bestehen. Die Wiederholung eines der Programmfenster von rheinlOKal Worms oder rheinlOKal Speyer wird jedoch nun durch einen Abschnitt von rheinlOKal Ludwigshafen ersetzt. Jeden Tag wird also jedes Studio einmal im Spotlight stehen.

Weniger Wiederholungen, breitere Themenvielfalt und größere Reichweite

Ludwigshafen hat im Vergleich zu Worms und Speyer eine schwierigere Umgewöhnung vor sich – eine, die die beiden letztgenannten Kanäle bereits bei der Gründung von rheinlOKal durchlaufen haben: weniger Sendezeit. Doch die damit befürchtete geringere Sichtbarkeit lässt sich aus den bisherigen Erfahrungen widerlegen. Durch mehr Akteure, die ein gemeinsames Programm gestalten, gibt es weniger Wiederholungen und damit verbunden auch mehr neue Sendungen. Die positiven Folgen: mehr neue und aktuelle Themen, Informationen aus der gesamten unmittelbaren Heimatregion sowie eine größere Verbreitung und Erreichbarkeit bei noch mehr Zuschauern und Haushalten. Das Publikum an den Endgeräten weiß das zu schätzen.

Bekannte Sendungen behalten ihren Sendeplatz

Trotz der nun eintretenden Veränderungen in Programm und Sendezeiten können Fans von Highlightsendungen wie MADZ, dem Wormser Montags-Magazin oder den Übertragungen der Stadtrat- und Landtagssitzungen aufatmen: All das wird zu den gewohnten Uhrzeiten und an den bekannten Tagen ausgestrahlt.

Fahrplan bis zur endgültigen Kanalpartagierung

Nach der nun erfolgreich umgesetzten „Verlobung“ wird weiter fleißig auf die „Hochzeit“ hingearbeitet. Es gibt noch einige Bereiche zu bearbeiten. Eine gemeinsame Homepage, die Einführung einheitlicher Logos oder die Umstellung der Sendeabwicklung sind dabei nur kleine Teile eines großen Puzzles. Wenn alles klappt, läuten Anfang 2026 endgültig die Hochzeitsglocken.